Schnittkante, nicht gesäumt
So bleibt die Kante nach dem Zuschnitt: unbearbeitet und mit scharfen Rändern, an denen man sich schneiden kann. Eine solche Kante gehört deshalb in einen Rahmen, der sie verdeckt.
Gesäumt
Beim Säumen wird die scharfe Schnittkante mit einem Schleifwerkzeug gebrochen, die Ränder werden also leicht abgeschliffen. Danach ist die Gefahr, dich beim Anfassen an der Kante zu schneiden, deutlich geringer. Mehr als dieses Brechen der Ränder passiert beim Säumen nicht.
Matt geschliffen
Soll die Kante sichtbar sein, wird ihre ganze Fläche geschliffen. Das Ergebnis ist eine matte Kante, die man auch matt polierte Kante nennt.
Poliert
Für eine glänzende Kante wird zusätzlich poliert, dann bekommen Kante und Saum Glanz. Arbeitsplatten, Duschrückwände und Aquariumscheiben aus Glas erhalten zum Beispiel geschliffene und polierte Kanten. Bei Spiegeln für Hotel, Gastronomie oder Trainingsräume steht als weitere Kantenform die Facette zur Wahl.
Sonderfall Drahtglas
Beim Drahtglas ist ein Drahtgeflecht im Glas. Damit es nicht korrodiert, also rostet, müssen die Kanten dieser Scheiben vor Feuchtigkeit geschützt sein.
MerksatzLiegt eine Kante frei, sollte sie mindestens gesäumt sein.
