Hell, aber nicht durchsichtig
Satiniert heißt, die Scheibe ist matt. Sie lässt viel Licht in den Raum und schützt trotzdem vor Einblicken. Ganz blickdicht ist sie aber nicht: Umrisse und Schatten hinter dem Glas kannst du noch erkennen.
Drei Wege zur matten Scheibe
Die Oberfläche kann sandgestrahlt oder mit Säure geätzt werden. Beim Verbundsicherheitsglas gibt es einen dritten Weg: Zwischen zwei klare Scheiben wird eine matte Folie gelegt. Deckt man beim Strahlen oder Ätzen einzelne Stellen ab, lassen sich auch Muster in die Fläche bringen.
Pflege
Liegt die matte Folie zwischen den Scheiben, lässt sich das Glas von beiden Seiten leicht reinigen und ist unempfindlich gegen Fingerabdrücke. Gestrahlte und geätzte Oberflächen solltest du wegen Haltbarkeit und Pflege eher im Innenbereich einsetzen.
Als ESG oder VSG
Bei Oberkersch wird ESG zuerst vorgespannt und danach mattiert. Es eignet sich zum Beispiel für Ganzglastüren, Trennwände, Küchenrückwände und Duschwände. Mattes VSG kommt ebenfalls für Türen, Trennwände und Küchenrückwände infrage, außerdem für Tischplatten und andere Möbelteile.
MerksatzSatiniert heißt matt, nicht blickdicht: Umrisse bleiben zu sehen.
