Über dieses Glas
Crashglas besteht aus drei Scheiben. In der Mitte liegt eine ESG-Scheibe, die gezielt und kontrolliert zum Zerspringen gebracht wird. Diese Scheibe liegt, eingebettet in zwei Folien, zwischen zwei weiteren Glasscheiben, und alles zusammen wird zu Verbundglas verarbeitet. Folien und Außenscheiben halten das Bruchbild dauerhaft fest, an den Kanten ist das Glas geschliffen und poliert.
Da eine ESG-Scheibe nie auf dieselbe Weise bricht, ist jedes Crashglas ein Einzelstück. Stehen mehrere Scheiben nebeneinander, ergeben sie trotzdem ein einheitliches Bild, auch wenn jede anders gebrochen ist. Zwischen den Bruchstücken zieht sich ein feines Netz, das Lichtreflexe erzeugt. So lässt die Scheibe Licht durch und schützt zugleich vor Blicken.
Verwendet wird Crashglas hauptsächlich im Innenraum, in Wohnungen ebenso wie in Geschäftsräumen. Durch die Bruchoptik ist es nur halb durchsichtig und eignet sich deshalb etwa als Duschabtrennung oder Schiebetür. Auch Ganzglastüren, Schiebewände und Raumabtrennungen werden daraus gefertigt; sie gliedern den Raum und lassen ihn hell wirken.